Stromeffizienz-Initiative wird zurückgezogen

03.10.2016
Beitrag von: René Senn

Für das breit abgestützte Initiativkomitee ist es unerheblich, ob das Ziel in der Verfassung oder im Gesetz steht. Es geht ihm um die Sache und es will darum keine – heute – un­nötige und teure Volks­abstimmung provozieren.

Stromeffizienz nie bestritten

Mit grosser Befriedigung halten die Initianten rückblickend fest, dass während der mehrere Jahre dauernden parlamentarischen De­­batte zur Energiestrategie 2050 die Stromeffizienz verstärkt in den Fokus gerückt ist. Der Artikel zur Steigerung der Stromeffizienz wurde dank der Initiative nie ernsthaft in Frage gestellt. Über das gesamte Parteienspektrum hinweg ist man sich einig, dass die nicht benötigte Kilowattstunde die beste Kilowattstunde ist: Ko­sten­günstig und um­weltschonend kann mit Stromeffizienz der gewohnte Kom­fort und die hohe Versorgungssicherheit erhal­ten werden. Profitie­ren können Un­ternehmen, Pri­­vathaushalte, aber auch die Umwelt. Mehr Effizienz im Energiesektor generell bedeutet gleichzeitig auch eine grössere Unabhängigkeit von auslän­dischen Energielieferanten.

 

Stromeffizienz-Initiative hat Zweck erfüllt

Mit der Verankerung des Stromverbrauchsziels im Gesetz hat die Stromeffizienz-Ini­tia­tive ihren Zweck erfüllt und der Trägerverein kann aufgelöst werden. Das Initiativkomitee ist sich einig, dass die Initiative nötig war, um der Ef­­fizienz in den kommenden Jahren in der Energiepolitik das notwendige Gewicht zu verleihen und ist stolz da­rauf, dass dies gelungen ist. Die Rahmenbedingungen sind geschaffen – nun gilt es mög­lichst rasch griffige Massnahmen zu formulieren um die gesteckten Ziele zu erreichen.

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